Ersparnisrechner für das Thin-Client-Computing

Mit dem Thin-Client-Computing lassen sich die wachsenden Probleme bei der Verwaltung von Fat-Clients lösen. Mitarbeiter können problemlos mobil oder vom Fernarbeitsplatz aus dezentral an Projekten arbeiten. Zudem überzeugt die leistungsfähige Technologie mit ihrer hohen Kosteneffizienz in den Bereichen Support, Hardware und Upgrades. Eine vom IT-Analysten Bloor Research veröffentlichte Studie hat ergeben, dass Betriebskosten sich durch den unternehmensweiten Einsatz der Thin-Client-Technologie um bis zu 70 % reduzieren lassen.

Mit dem Fat2Thin-Ersparnisrechner von 2X lässt sich der beeindruckende Kostenvorteil ermitteln, den Sie mit dem Einstieg ins Thin-Client-Computing erzielen können. Nachfolgend erfahren Sie auch, welche Faktoren bei der Berechnung berücksichtigt werden.

Kostenvorteile durch Thin-Client-Computing berechnen

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Kosteneinsparungen durch den Einsatz von Thin-Clients – Erläuterungen zur Berechnung

Folgende Formel wird zur Berechnung der Kosteneinsparungen angewendet. „X“ steht für die Anzahl der durch Thin-Clients zu ersetzenden PCs.

Formel für die Einsparung mit Thin-Clients

Das Ergebnis gibt Aufschluss darüber, um welchen Betrag sich die Betriebskosten (TCO) verringern, wenn Sie Thin-Clients an Stelle von Fat-Clients verwenden. Im Folgenden finden Sie Erläuterungen zu den einzelnen Komponenten der Formel:

*1Erklärung zu Kosteneinsparungen im Administrationsbereich

Bei dieser Komponente wurde eine durchschnittliche Ersparnis von jährlich $ 1000,– pro PC errechnet. In vielen Studien wurde hier ein Wert zwischen $ 800,– und $ 1.700,– pro Jahr ermittelt. Über die täglichen Wartungsarbeiten hinaus, zu denen die Patch-Installation, Software-Upgrades u. Ä. zählen, muss auch der Dreijahres-Zyklus für Upgrades in die Berechnung mit einbezogen werden, im Laufe dessen Administratoren sämtliche Daten und Profile auf die neuen PCs zu übertragen haben. Die durchschnittlichen Ausgaben hierfür betragen $ 300,– pro PC. Dies entspricht Zusatzkosten in Höhe von jährlich $ 50,– während eines Zeitraums von 6 Jahren. Da die Administration vereinfacht wird, sind für die Durchführung von Arbeiten weniger IT-Mitarbeiter notwendig. Hierdurch verringern sich Schulungskosten und Personalausgaben. Bloor Research schätzt, dass Helpdesk-Teams um bis zu 50 % oder sogar 75 % verkleinert werden können.

*2Erklärung zu Kosteneinsparungen im Hardware-Bereich

Bei dieser Komponente wurde eine durchschnittliche Ersparnis von jährlich $ 208,– pro PC errechnet. Ein voll funktionsfähiger Thin-Client kann bereits für $ 250,– erworben werden. Für einen vergleichbaren PC sind durchschnittlich $ 750,– zu veranschlagen. Die Ersparnis beträgt somit $ 500,–. PC-Hardware muss jedoch ungefähr alle 3 Jahre auf den neuesten Stand gebracht werden – bei Thin-Clients ist ein solcher Neukauf nur alle 6 Jahre erforderlich. Die Ersparnis beträgt somit bei einer Einsatzdauer von 6 Jahren $ 1250,– ($ 1500,– für 2 PCs im Vergleich zu $ 250,– für einen Thin-Client). Dieser Wert wird durch 6 geteilt, um die jährliche Ersparnis zu erhalten. Wenn Sie Bestands-PCs in Thin-Clients umwandeln und einsetzen, können auch hier Einsparungen bei der Hardware erzielt werden, da sich die Lebensdauer der konvertierten Rechner entsprechend verlängert. Zudem ist der mittlere Ausfallabstand (MTBF) eines Thin-Clients wesentlich größer und der Stromverbrauch bedeutend geringer.

*3Erklärung zu Kosten für zusätzliche Server

Bei dieser Komponente wurde eine Ersparnis $ 50,– pro Anwender errechnet. Da die gesamte Rechenleistung vom Server erbracht wird, sind beim Einsatz von Thin-Clients weitere Server erforderlich, die als Terminalserver fungieren. Für 30 Anwender besteht eine gängige Konfiguration aus einem Dualprozessor-Server, der mit 4 GB RAM und SCSI-Festplatten ausgerüstet ist. Ein Markengerät kostet rund $ 4.500,–. Die Abschreibungsdauer beträgt durchschnittlich 3 Jahre, die tatsächliche Nutzung geht jedoch über diesen Zeitraum hinaus.

Anmerkungen

  • Thin-Clients verbrauchen weniger Strom und erzeugen weniger Abwärme.
  • Zusätzliche Kosten durch unnütze Tätigkeiten am PC: Anwender können Einstellungen von Fat-Clients oft nach Belieben verändern. Administrationsprobleme sind die Folge, ebenso wie verschwendete Arbeitszeit. Fallstudie: Desktop Linux Presentation(ab Folie 26).

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