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Installieren des 2X-Clients für Microsoft Windows

Systemanforderungen des 2X-Clients

î Microsoft Windows 2000/XP/Vista/7
î Die Hardware-Anforderungen stimmen mit den von Microsoft für den Einsatz eines dieser Betriebssysteme vorgegebenen Anforderungen überein.
î Die Verfügbarkeit einiger Leistungsmerkmale (u. a. High-Color-Darstellung, Tonausgabe) ist abhängig von Ausstattung und Konfigurierung der verwendeten Arbeitsplatzrechner.

Installieren des 2X-Clients

Zur Installation müssen Sie mit Administratorrechten angemeldet sein. Stellen Sie zudem sicher, dass alle Systemanforderungen erfüllt sind.
1. Starten Sie auf dem Client-Rechner das Installationsprogramm des 2X-Clients per Doppelklick auf die Datei 2XClient.msi. Ein Begrüßungsdialog wird angezeigt. Schließen Sie alle anderen Microsoft-Windows-Programme und klicken Sie auf Weiter.
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Screenshot 251 – Begrüßungsdialog des Installationsprogramms des 2X-Clients
2. Stimmen Sie den Bedingungen des Lizenzvertrags zu, indem Sie das Kontrollkästchen I accept the terms in the License Agreement markieren.
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Screenshot 252 – Bedingungen des EULA
3. Wählen Sie das Installationsverzeichnis für den 2X-Client aus und klicken Sie auf Weiter.
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Screenshot 253 – Auswahl des Installationsverzeichnisses des 2X-Clients
4. Starten Sie die Installation per Klick auf Installieren.
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Screenshot 254 – Starten der Installation
5. Falls die Komponente „2X SingleSignOn“ installiert werden soll, klicken Sie auf Ja. Diese Komponente verwendet automatisch Ihre Anmeldeinformationen zur Verbindung mit 2X VirtualDesktopServer.
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Screenshot 255 – Installieren der Single-Sign-On-Komponente
6. Das Installationsprogramm kopiert alle erforderlichen Dateien. Ist die Installation abgeschlossen, werden Sie mit einem Statusbildschirm informiert.
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Screenshot 256 – Infodialog zur abgeschlossenen Installation

Unbeaufsichtigtes Installieren des 2X-Clients

Der 2X-Client kann per Fernzugriff mit Hilfe des MSI-Formats (Microsoft Software Installation) über Gruppenrichtlinien oder andere Bereitstellungs-Tools, die MSI unterstützen, installiert werden. Clients lassen sich hierdurch effizient auf Remote-Rechnern einrichten; zudem können benutzerseitige Fehler bei der Installation leichter vermieden werden.
Die Bereitstellung der MSI-Pakete kann beispielsweise per Gruppenrichtlinien, SMS, Altiris oder einfaches Login-Skript erfolgen. Bitte nehmen Sie das Handbuch des gewünschten Tools zur Hilfe, um weitere Hinweise zur Remote-Bereitstellung von MSI-Paketen zu erhalten und sich über die unterschiedlichen Verteilungsmöglichkeiten zu informieren.

Verwenden von Active Directory

Zur Bereitstellung des 2X ApplicationServer & LoadBalancer-Clients per Active Directory gibt es zwei Möglichkeiten: Die Anwendung kann veröffentlicht oder zugewiesen werden. Veröffentlichungen können nur für Anwender erfolgen, Zuweisungen hingegen für Benutzer oder Computer. Die Bereitstellung ist je nach Auswahl unterschiedlich. Es ist zu empfehlen, die Anwendung Computern zuzuweisen, da hierdurch bereits bei deren nächsten Start die Installation gewährleistet ist. Wird die Anwendung Benutzern zugewiesen, erfolgt die Installation erst, nachdem der Anwender selbst auf das Anwendungssymbol geklickt hat.
So weisen Sie eine Anwendung per Active Directory verschiedenen Computern zu:
  1. Öffnen Sie den Gruppenrichtlinien-Editor.
  2. Gehen Sie im Editor auf Computerkonfiguration > Softwareeinstellungen > Softwareinstallation. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Container Softwareinstallation und wählen Sie Neu > Paket. Geben Sie die erforderliche MSI-Datei an und klicken Sie auf Öffnen. Sie werden gefragt, ob die Anwendung veröffentlicht oder zugewiesen werden soll. Wählen Sie Zugewiesen und klicken Sie auf OK.
HINWEIS: Bei einer unbeaufsichtigten Installation lässt sich das MSI-Paket mit Hilfe der folgenden Syntax (eine Zeile) bereitstellen:
msiexec /qn /i 2XClient.msi SERVER=”X.X.X.X” BACKUPSERVER=”X.X.X.X” SERVERPORT=Y COLORDEPTH=COLORS USERNAME="Benutzername" CLEARPASSWORD="Benutzerpasswort" DOMAIN="Domänenname"

Optionen des 2X-Clients

Allgemeine Einstellungen

OVERRIDEUSERSETTINGS: Ersetzt die benutzerdefinierten Client-Einstellungen durch Client MSI-Einstellungen.
AUTOHIDE: Blendet das Startprogramm beim Anwendungsstart automatisch aus.
ALWAYSONTOP: Zeigt den Client stets im Vordergrund an.
AUTOLAUNCH: Client wird beim Windows-Start automatisch aufgerufen.
CHECKUPDATELAUNCH: Erlaubt die Aktivierung/Deaktivierung der automatischen Suche nach Client-Updates beim Start.
UPDATECLIENTXML: Gibt die URL mit Informationen über den neuesten 2X-Client an.
VIEWMODE: Legt den Anzeigemodus für die gelisteten Anwendungen fest.
DNSLBENABLED: Aktiviert die DNS-Lastverteilung, wenn für das angegebene 2X Secure Client Gateway mehr als eine IP-Adresse zugewiesen wurde.
Beispiel: Ist der Host „roundrobinhost.company“ mit den IP-Adressen 192.168.0.5; 192.168.0.6; 192.168.0.7 konfiguriert, verwendet der 2X-Client bei jeder neuen Verbindung eine andere IP-Adresse.
CONNTIMEOUT: Gibt die Zeit an, innerhalb derer eine Verbindung erfolgt sein muss, bevor ein Abbruch wegen Zeitüberschreitung erfolgt. Der Standardwert beträgt 20 Sekunden und kann für Verbindungen mit hoher Latenz erhöht werden.
SSLNOWARNING: Gibt keine Warnung bei nicht verifiziertem Server-Zertifikat aus.
IGNORERESCHECK: Ignoriert die Kontrolle der Auflösung.
DISABLEOPTIONS: Deaktiviert Optionen, sodass die zur Client-Konfigurierung benötigten Optionen ausgeblendet werden. Kann auf Benutzer ohne administrative Rechte angewendet werden.
DISABLEOPTIONSADMIN: Deaktiviert Optionen, sodass die zur Client-Konfigurierung benötigten Optionen ausgeblendet werden. Wird auf Benutzer mit administrativen Rechten angewendet.
DISABLESAVEPASSWORDADMIN: Bewirkt, dass Clients kein Passwort speichern können, selbst wenn sie Administratorrechte besitzen.
DISABLESAVEPASSWORD: Bewirkt, dass Clients kein Passwort speichern können. Bei Benutzern mit administrativen Rechten bleibt diese Option unberücksichtigt.
SHOWFOLDERS: Zeigt die Seite „Ordner“ an.
LANGUAGE: Erlaubt die Festlegung der Sprache der Client-Benutzeroberfläche.
DONTPROMPTAUTOADDFARM: Unterdrückt die Eingabeaufforderung beim automatischen Hinzufügen von Server-Farmen.
AUTOADDFARM: Fügt die Server-Farm beim Aufruf von Web- oder Verknüpfungselementen automatisch hinzu.
MINIMIZETOTRAYONCLOSE: Minimiert den Client bei Schließen oder ESC in die Systemablage.
AUTOREFRESHFARMS: Erlaubt die automatische Aktualisierung der im Client anzeigten Server-Farmen.
AUTOREFRESHTIMER: Legt bei aktivierter Option AUTOREFRESHFARMS das Aktualisierungsintervall fest. Der Wert ist in Minuten anzugeben (Standard: 60 Minuten).
PRINTFORMAT: Gibt das Druckformat an.
PRINTOPTION: Legt Standardeinstellungen für 2X Universal Printing fest.
PRINTERNAME: Gibt den zu verwendenden Standarddrucker an.
PRINTREVERSE: Startet die Druckausgabe eines Dokuments mit der letzten Seite.
PRINTONBOTHSIDES: Aktiviert das beidseitige Bedrucken einer Seite (Duplexdruck).
PRINTHWMARGINS: Druckt ein Dokument mit Seitenrändern aus.
TUXGINA: Erlaubt die Auswahl von SSO bei einer unbeaufsichtigten Installation.

Einstellungen der Server-Farm – Verbindung

CONNECTIONMODE: Legt Einstellungen für den Verbindungsmodus fest.
SERVERPORT: Gibt die Nummer des TCP-Ports zum Abruf der Anwendungsliste für 2X VirtualDesktopServer an. Geben Sie die verwendete Port-Nummer an, z. B. 80.
SAVEPASSWORD: Speichert das Passwort für die Anmeldung.
ENABLEAUTOLOGON:
SSO: Aktiviert Single Sign-On.
SERVER: Gibt die IP-Adresse oder den Namen der 2X VirtualDesktopServer-Maschine an (Adresse des 2X Secure Client Gateway).
BACKUPSERVER: Erlaubt die Angabe der IP-Adresse oder des Namens einer sekundären 2X VirtualDesktopServer-Maschine (2X Secure Client Gateway).
ALIAS: Erlaubt Alias-Umbenennung für UI-Einsatz.
USERNAME2X: Legt den Benutzernamen für die Anmeldung an den Terminalservern und den Abruf der Anwendungsliste fest.
DOMAIN: Name der zur Authentifizierung verwendeten Domäne.

Einstellungen der Server-Farm – Erweiterte Einstellungen

USECLIENTCOLORS: Verwendet die Farben des Client-Systems.
USECLIENTSETTINGS: Legt fest, dass Client-Systemeinstellungen verwendet werden (Rahmengröße, Schriften usw.).
CREATESHORTCUTS: Erstellt auf dem Server definierte Verknüpfungen.
REGISTEREXT: Übernimmt auf Server definierte Dateierweiterungszuordnungen.
URLREDIRECTION: Leitet URLs an Clients weiter.
MAILREDIRECTION: Leitet E-Mails an Clients weiter.
ENABLERECONNECTION: Stellt bei Abbruch Verbindung wieder her.
SMARTSIZING: Aktiviert die Intelligente Desktop-Größenanpassung.
SPANDESKTOPS: Teilt veröffentlichte Desktops auf alle Bildschirme auf.
USEPRIMARYMONITOR: Zeigt veröffentlichte Anwendungen zuerst auf dem Hauptbildschirm an.
EMBEDDESKTOP: Bettet Terminalserver-Verbindung im Client ein.
OVERRIDECOMPUTERNAME: Name, den ein Computer während einer Terminalserver-Sitzung verwendet.

Einstellungen der Server-Farm – lokale Ressourcen

KEYBOARD: Legt fest, wo Tastaturkürzel angewendet werden sollen.
AUDIOMODE: Erlaubt die Festlegung der Tonausgabe für Remote-Computer.
REDIRECTCOMPORTS: Legt fest, ob Verbindungen mit lokalen seriellen COM-Ports an den Remote-Computer weiterzuleiten sind.
REDIRECTDRIVES: Legt fest, ob Verbindungen mit lokalen Laufwerken an den Remote-Computer weiterzuleiten sind.
REDIRECTPRINTERS: Legt fest, ob Verbindungen mit lokalen Druckern an den Remote-Computer weiterzuleiten sind.
REDIRECTSMARTCARDS: Legt fest, ob Verbindungen mit Smartcards an den Remote-Computer weiterzuleiten sind.
COLORDEPTH: Legt die Farbtiefe fest.

Einstellungen der Server-Farm – Darstellung

EXP_DESKTOPBG: Desktop-Hintergrund
EXP_FONTSMOOTHING: Schriftenglättung
EXP_WINDOWMENUANIMATION: Menü- und Fensteranimation
EXP_DESKTOPCOMPOSITION: Desktop-Gestaltung
EXP_SHOWCONTENT: Zeigt Fensterinhalt beim Ziehen an.
EXP_THEMES: Designs
EXP_BMPCACHING: Bitmap-Caching

Einstellungen der Server-Farm – Proxy-Server

PROX_USERNAME: Proxy-Anmeldeinformationen
PROX_HOST: Proxy-Hostname
PROX_PORT: Proxy-Port
PROX_TYPE: Erlaubt Auswahl folgender Proxy-Protokolle:
PROX_USEPROXYSERVER: Aktiviert/deaktiviert die Verwendung eines Proxy-Servers.
PROX_USEAUTHEN: Erlaubt die Aktivierung der Authentifizierung bei ausgewähltem Proxy-Protokoll HTTP/1.1 oder SOCKS5
CLEARPROXYPASSWORD: Gibt das Klartextpasswort für den Benutzer an. Wird der Client das erste Mal gestartet, erfolgt die Verschlüsselung und Speicherung des Passworts.
CLEARPASSWORD: Gibt das Klartextpasswort für den Benutzer an. Wird der Client das erste Mal gestartet, erfolgt die Verschlüsselung und Speicherung des Passworts.
HINWEIS: Sollten Sie Gruppenrichtlinien zur Bereitstellung des 2X-Clients verwenden, muss das MSI-Paket für ggf. zu ändernde Einstellungen wie IP-Adresse und Port des Servers vorkonfiguriert werden. Zur Bearbeitung ist Microsoft Orca zu empfehlen, ein kostenloses Utility, das mit dem Windows Platform SDK mitgeliefert wird. Das Tool steht auch zum Download bereit auf:
http://astebner.sts.winisp.net/Tools/Orca.zip.

Ändern des Client-MSI-Pakets per Orca

Starten Sie Orca nach der Installation des Editors und öffnen Sie das Paket 2XClient.msi.
Gehen Sie in der linken Spalte Tables auf den Eintrag Property und klicken Sie darauf.
2XApplicationServer_de203.jpg
Screenshot 257 – Bearbeiten des MSI-Pakets mit Orca
Einige Eigenschaften wie SERVERPORT sind unter Umständen bereits im MSI-Paket enthalten. Sollen weitere Eigenschaften ergänzt werden, klicken Sie im Menü Tables auf Add Row, um eine Zeile hinzuzufügen.
Orca2
Screenshot 258 – Hinzufügen einer neuen Zeile
Klicken Sie auf Property und geben Sie den Namen der neuen Eigenschaft ein. Klicken Sie danach auf Value, um den gewünschten Wert anzugeben. Klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche OK.
Orca3
Screenshot 259 – Hinzufügen einer neuen Eigenschaft samt Wert
Nachdem Sie alle gewünschten Eigenschaften festgelegt haben, gehen Sie auf File > Save as, um die geänderte MSI-Datei unter einem neuen Namen zu speichern. Dieser Datei kann nun über Active Directory zur vollständig automatischen und im Hintergrund ablaufenden Installation verwendet werden.
HINWEIS: Stellen Sie sicher, dass Sie vor der Bearbeitung von Tabellen unter Tools > Options > Database das Kontrollkästchen Copy embedded streams during 'Save As' aktiviert haben, um beim Starten der modifizierten MSI keine Fehlermeldung zu erhalten.